[Ein kurzer Eindruck zu..] Chantal-Fleur Sandjon: City of Trees
Chantal-Fleur Sandjons ‚City of Trees‘ war so ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Und trotzdem war es so magisch und klug wie erhofft.
Die Autorin erzählt in Versen und Fließtext von Lindiwe und ihrer Familie, und wie sie es verarbeiten, dass ihre große Schwester bzw. älteste Tochter verschwunden ist.
Einfühlsam, mit vielen afrodiasporischen Bezügen und magisch-metaphorischen Komponenten, ist die Geschichte eine Selbstfindung in einer Welt, die eine neue Ausrichtung braucht. Es ist melancholisch und sapphic, hat eine starke Verbundenheit zur Natur und zeigt, dass manche Enden einfach nur neue Anfänge sind.
Große Leseempfehlung!
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Im Wald wurde Lindiwes Schwester Khanyi zum letzten Mal gesehen. Deshalb zieht es Lin immer wieder dorthin. Hier hört sie Khanyis Stimme und kann doch nicht herausfinden, was mit ihr geschehen ist. Hat ihr Schicksal etwas mit den Veränderungen zu tun, die Lin selbst erfährt? Mit dem Moos, das auf ihrer Wange sprießt? Dann tritt Unathi in ihr Leben. Ihre Nähe schenkt Lin Wurzeln und lässt sie nach der Weite des Himmels greifen. Doch zu nah dürfen sie sich nicht kommen, denn Unathi ist Lins Cousine. Während Lin gegen ihre Gefühle kämpft, versuchen die beiden das Geheimnis von Khanyis Verschwinden zu lüften …
Erschienen bei Thienemann
Einzelband
Autor*in: Chantal-Fleur Sandjon
ET: 24.05.2024
Seiten: 400
ISBN: 978-3-522-20287-9
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